Premier League: Nach FIFA-Ansage: Brasilien-Profis dürfen doch spielen

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Premier League: Nach FIFA-Ansage: Brasilien-Profis dürfen doch spielen



Der Corona-Abstellungs-Streit hat sich gelegt!Brasilien und mehrere andere lateinamerikanische Fußball-Verbände haben ihre in der Premier League aktiven Profis nun doch für die Spiele am Wochenende freigegeben. Das gab die FIFA am Samstagvormittag bekannt.Demnach ziehen die Nationalverbände aus Brasilien, Chile, Mexiko und Paraguay ihre Beschwerden gegen einen Einsatz zurück. Damit stehen die elf betroffene Profis ihren Klubs doch zur Verfügung.
Hintergrund: Liverpool hatte seinem Brasilien-Trio Roberto Firmino (29), Alisson Becker (28) und Fabinho (27) die Reise zu den Länderspielen der Seleção verweigert. Auch Chelsea und Man Metropolis taten das. Die Profis sollten nicht in Corona-Risikogebiete reisen (Rote Liste), da sie sich danach in eine zehntägige Quarantäne hätten begeben müssen.Das wollte der brasilianische Verband nicht akzeptieren! Brasilien belegte all die Profis, die nominiert waren, aber von den Klubs nicht abgestellt wurden, mit einer Fünf-Tage-Sperre im Anschluss an die Länderspielperiode.

Coach Jürgen Klopp beobachtet eine Trainingseinheit seines TeamsFoto: Liverpool FC by way of Getty Pictures

Besonders Liverpool-Coach Jürgen Klopp (54) hatte das sture Verhalten der Verbände auf die Palme gebracht: „Und jetzt haben wir wieder ein Fußballspiel, und man sagt uns, dass wir unsere brasilianischen Spieler nicht einsetzen können. Wir dachten nur ‘huch’?!“Grund für das Einlenken: ein Dialog der FIFA mit der britischen Regierung, auch im Hinblick auf das nächste Spielfenster im Oktober. Die britische Regierung sei „nun offen für eine vernünftige Lösung“.

Probleme haben indes auch Klubs, deren südamerikanische Spieler zu den jüngsten Qualifikationsspielen gereist waren. Tottenham Hotspur hatte erklärt, die Argentinier Giovani Lo Celso (25) und Cristian Romero (23) sowie der Kolumbianer Davinson Sanchez (25) würden erst am 19. September nach London zurückkehren. Damit umgehen die Spieler die Resort-Quarantäne in Großbritannien. Derzeit halten sie sich mit einem Coach in Kroatien match.



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