Für Mané packt der FC Bayern alle Superlative aus

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Für Mané packt der FC Bayern alle Superlative aus
Für Mané packt der FC Bayern alle Superlative aus


Present für bescheidenen Weltstar
Für Mané packt der FC Bayern alle Superlative aus

22.06.2022, 19:05 Uhr

Richtig großer Bahnhof für den Weltstar: Beim FC Bayern ist die Freude riesig, dass Sadio Mané nach München wechselt. Die Aufmerksamkeit ist ebenso groß, die Pressekonferenz zur Vorstellung des Senegalesen dauert eine Stunde. Mané gibt sich bescheiden, beim Klub wird dagegen geprotzt.
“Weltstar” Sadio Mané präsentierte sich mit seinem schüchtern-leisen “Servus” als bescheidener Teamplayer, der FC Bayern jubelte dafür umso lauter über seinen spektakulären Transfercoup. Oliver Kahn, Hasan Salihamidžić und Herbert Hainer überboten sich bei der einstündigen Vorstellung des Königstransfers in der Allianz-Enviornment mit Superlativen und bekamen das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht. Coach Julian Nagelsmann sah dem Schauspiel aus der zweiten Reihe begeistert zu. Mit Mané, ist sich Vorstandschef Kahn sicher, sind “alle großen Ziele möglich” – auch der Henkelpott und sogar ein Verbleib des abwanderungswilligen Weltfußballers Robert Lewandowski. “Sie sehen strahlende Gesichter”, schwärmte Präsident Hainer, “wir sind froh und pleased, so einen Weltfußballer, einen absoluten Weltstar zu Bayern München gebracht zu haben.” Der Wechsel des bis zu 41 Millionen Euro teuren Stürmers vom FC Liverpool für drei Jahre an die Isar “zeugt von der Strahlkraft, die Bayern München hat” und unterstreiche die Titelgier “deutlich”, ergänzte er und klopfte Mané anerkennend auf die Schulter.Der 30-Jährige lächelte zaghaft. Überhaupt gab sich Mané vor über einem Dutzend Kameras, noch mal so vielen Fotografen und rund 70 Reportern sehr zurückhaltend und betonte mehrfach, er wolle “dem Staff helfen”. Für den Rekordmeister sei er “gleich Feuer und Flamme” gewesen, nach dem Motto “Bayern oder nix!” habe er sich andere Offerten nicht mal angehört.”Brauchen frisches Blut”Mit dieser Zielstrebigkeit soll Mané seine neuen Kollegen mitreißen. “Wir brauchen frisches Blut, nach einer so langen Erfolgsserie kann sich eine gewisse Bequemlichkeit breit machen”, sagte Kahn. Er wisse, was ein solcher Star “in einer Mannschaft auslösen kann”. Und so soll Mané auch zum Joker im Vertragspoker mit Lewandowski oder Serge Gnabry werden. “Die Spieler schauen ganz genau hin: Wen holt der Klub, welche Transfers sind möglich, habe ich die Möglichkeit, das Größte zu gewinnen im Vereinsfußball, die Champions League”, erklärte Kahn. Dass es gelang, Mané in der Blüte seiner Karriere zu holen, “strahlt natürlich nach innen auf die Mannschaft ab”. Und was “Lewy” betrifft: “Wir freuen uns, wenn er am ersten Trainingstag auftaucht.” Basta, die Zweite.Salihamidžić berichtete begeistert vom ersten Treffen bei Mané zu Hause, wo dieser die FCB-Delegation in kurzen Hosen und eine Mango schälend empfangen habe: “Von der ersten Sekunde an brannte er für dieses Projekt.” Er habe “nicht zweimal überlegen müssen und sofort zugesagt”, meinte Mané. Das Gespräch mit Nagelsmann habe ihn “fasziniert. Hier herzukommen – ich liebe es einfach.” Auch in München sei er nach nur zwei Tagen in der Stadt “schon verliebt”.”Mentalitätsmonster”Die Bayern erwiderten diese Zuneigung mit blumigen Worten. Dieser “einzigartige Fußballer” locke die Followers ins Stadion, schwärmte Hainer. Für Kahn gibt es “nur ganz wenige Spieler auf der Welt” wie den Senegalesen. Sportvorstand Salihamidžić nannte ihn ein “Mentalitätsmonster” und “internationalen Prime-Star, der dem Weltfußball seinen Stempel aufgedrückt hat”. Für den lange Zeit umstrittenen Sportchef ist der Coup ein Befreiungsschlag. “Dieser Switch erhöht die Attraktivität der Bundesliga und sendet zugleich ein wichtiges Sign ans Ausland”, jubelte er: “Weltklassespieler haben Lust auf die Bundesliga!” Von seinen neuen Mitspielern wurde Mané begeistert empfangen. Kapitän Manuel Neuer sprach von einem “excellent match” und rief Mané by way of Instagram zu: “Servus, Sadio. Pack ma’s!” Thomas Müller meinte: “Er ist ein Prime-Spieler, der uns nach vorne bringen wird.”Nur Jürgen Klopp trug Trauer. “Ich werde dich vermissen”, rief der Liverpool-Coach der “Legende” und Reds-“Ikone” nach. Klopp ist sicher: “Sein Stern wird weiter steigen.” Nun eben in München.



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